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Am vergangenen Sonntag feierte die Pfarrei Herz Jesu Bad Feilnbach nach gutem Brauch am dritten Sonntag nach Pfingsten ihr Kirchenpatrozinium. Diesen besonderen Festtag am dritten Sonntag nach Pfingsten nahmen Pfarrer Ernst Kögler, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Theresa Waldschütz und Kirchenpfleger zum Anlass, Michael Wallner für seine Verdienste in der Pfarrei mit dem goldenen Ehrenzeichen des Pfarrverbands Maria Morgenstern zuzüglich einer Ehrenurkunde auszuzeichnen.

Konrad Schwaiger, Theresa Waldschütz, Michael Wallner und Pfarrer Ernst Kögler (v.l.n.r.)

Ehrenämter im Dienste und zur Ehre Gottes übernehmen hat im Hause der Derndorfer Familien „Wallner“ lange Tradition. So auch bei Michael Wallner, der als Ministrant in der Pfarrkirche St. Michael Litzldorf diente und in der Pfarrei Herz Jesu Bad Feilnbach zusammengefasst 28 Jahre dem Pfarrgemeinderat angehörte. Über drei Perioden war er Vorsitzender oder stand Führungsspitzen wie Bärbel Kolb, Hans-Jürgen Monden, Bernhard Emmerich zur Seite. Eine Amtsperiode, von 2019 bis 2020 teilte er den Vorsitz mit Theresa Waldschütz, die daraufhin seine Nachfolgerin wurde und er ihr stellvertretend zur Seite stand. Von 2022 bis März 2026 leistete er durch Erfahrung, Wissen und Mitgestalten seinen Beitrag als Mitglied im Pfarrgemeinderatsgremium. Zur aktuellen Legislaturperiode kandidierte er nicht mehr. Dafür blickt er mit Stolz auf die gewählten jungen Neuzugänge in der harmonischen und konstruktiven Gemeinschaft.

Herzensangelegenheit für ihn waren die Ministranten, auf die er bis zum heutigen Tag mit Stolz und Freude blickt. In den Jahren seines Wirkens organisierte er Ausflüge und absolutes Muss waren die alljährlichen Korbinianswallfahrten zum Freisinger Domberg oder zum Münchner Liebfrauendom. In guter Erinnerung bleiben die stets interessanten und netten Begegnungen, welche die jungen Pilgerteilnehmer bei Gottesdiensten, zelebrierenden Bischöfen und Geistlichen sowie Austausch mit gleichaltrigen Wallfahrern hatten.

Ausnahmen bildeten jene Jahre in denen Corona manche gemeinsame Unternehmungen einbremste und etwa zu einer „Korbinianswallfahrt Dahoam“ zwischen Kematen und Dettendorf in die dortige Pfarrkirche führte. Beliebt waren in der Adventszeit die Nikolausdienste, in denen er gerne in die Rolle des Bischofs aus Myra schlüpfte und mit einer Schar Engeln sowie Kramperl zahlreiche Kinder bei Hausbesuche, im Kindergarten oder Waldadvent mit guten und mahnenden Worten sowie etwas Süßen beglückte.

Wallner verstand es Veranstaltungen, darunter Nachfeier nach Fronleichnamsprozessionen oder Leonhardifahrten zu managen und akribisch für Nachfolger zu dokumentieren. Gott die Ehre zu erweisen, dazu gehören seit Jahren das Verkünden biblischer Botschaften als Lektor bei Gottesdiensten.

Seine Ämter, denen er sich in allen den Jahren mit Engagement, Gewissenhaftigkeit und Verantwortung gegenüber Pfarrgemeinde und dem Schöpfer, der ihn animierte und stets auf seinem Weg begleitete, habe er mit Freude und sehr gerne gemacht, wie Wallner in seinem abschließenden Dank hervorhob und weiterhin für liebgewonnene Dienste, bei denen er benötigt wird zur Verfügung steht.

Text & Bild: Peter Strim

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