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Das Dörflein Kleinholzhausen gehört politisch zur Gemeinde Raubling und von kirchlicher Seite zum Pfarrverband „Maria Morgenstern“ mit Sitz in Bad Feilnbach. Stolz ist die Pfarrgemeinde auf ihr kleines barockes Gotteshaus, auf den Namen „St. Johannes der Täufer“ geweiht. Mit der Erhebung zur Pfarrei „St. Michael“ Litzldorf, 1892 wurde der Treffpunkt katholisch getaufter Christen „Filialkirche“ zu Litzldorf, wie die einstige Lehrerin und Heimatliteratin „Emmi Schmitter“ es in ihrem Buch „Heimat an Sulzberg und Farrenpoint“ beschreibt.

In Anlehnung an den Vers aus dem Lukas-Evangelium „Sein Name ist Johannes“ feierten zahlreiche Mitglieder der Dorfgemeinschaften Kleinholzhausen und Litzldorf im Nachgang das Patrozinium im Gedenken jenes Wegbereiters, der Zeugnis für das Licht, das in die Welt kam, ablegte. Der Überlieferung im Neuen Testament zur Folge ließ sich Jesus im Jordan von Johannes taufen. Den Gottesdienst, der organisatorisch bedingt verschoben werden musste, zelebrierte im Freien vor dem Gotteshaus Dr. Reiner Braun. Den musikalischen Rahmen bereicherte der „6er-Gsang“ unter der Leitung von Andreas Henfling und begleitet von Elisabeth Buchberger an der Zither und Lydia Moosegger an der Gitarre.

Pfarrer Dr. Reiner Braun und der „6er-Gsang“ feierten mit zahlreichen Gläubigen in Kleinholzhausen das Kirchenpatrozinium „St. Johannes der Täufer“ | Foto: Strim

Das traditionelle Patrozinium nutzten Kirchenpfleger Sepp Irger und Mesner Schorsch Höfer Eva Oberpaul für 25 Jahre beherztes Engagement als Mesnerin zu ehren. Nach gutem Brauch schloss sich ein zünftiges Johannifest, veranstaltet vom örtlichen Johanniverein an. Den Part in Sachen Stimmung und Unterhaltung übernahm die Holzhauser Theatermusi.

v.l.n.r. Schorsch Höfer, Eva Oberpaul, Pfr. Dr. Braun, Sepp Irger
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